weihnachtsbaeume 0102 Zum Weihnachtsfest wünscht euch die FF Altenesch frohe und besinnliche Stunden und im Neuen Jahr viel Freude, Glück und Gesundheit. weihnachtsbaeume 0102

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Zwei Reetdachhäuser In Flammen

Einsatz2

 

Einsatz

 

 

Angst vor möglichem Brandstifter geht in Lemwerder um.

 

Zwei Feuer innerhalb von 24 Stunden – ein Zufall? Anwohner halten das für unwahrscheinlich. Die Polizei ermittelt in Richtung einer vorsätzlichen Tat. Sollte es einen Brandstifter geben, spielt der mit dem Leben der Menschen.

 

War es Brandstiftung? Zwei nur wenige Meter voneinander entfernte reetgedeckte Häuser sind im Ortsteil Altenesch an der Deichshauser Straße innerhalb von 24 Stunden in Flammen aufgegangenen. Beide Gebäude waren unbewohnt. Ein Zufall? Die Anwohner halten das für unwahrscheinlich.

 

Bei ihnen geht jetzt die Angst vor einem möglichen Brandstifter um, der noch weitere Häuser anstecken könnte – auch bewohnte. Denn eines steht fest: Sollte es sich um vorsätzliche Brandstiftungen handeln, spielt der Täter mit Menschenleben. Denn die Bebauung an der Deichshauser Straße ist dicht an dicht. Bei dem zweiten Brand am Samstagabend war die Gefahr groß, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergreifen. „Wir ermitteln in Richtung Brandstiftung, es gibt aber noch keinen Beschuldigten oder Tatverdächtigen“, sagte am Sonntag Polizeisprecher Fred Blachwitz gegenüber der Nordwest-Zeitung. Weil eine vorsätzliche Tat bei zwei Bränden an einer Straße in so kurzer Zeit nicht unwahrscheinlich ist, kündigt die Polizei auch Maßnahmen an, um die Bevölkerung vor einer möglichen weiteren Tat zu schützen: „Wir werden da erhöhte Präsenz zeigen“, so Blachwitz. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne er aber keine detaillierten Angaben dazu machen.

 

Aber auch die Anwohner erwägen, Kontrollgänge in ihrem Umfeld vorzunehmen, hieß es noch in der Brandnacht. „Das kann kein Zufall mehr sein“, mutmaßte einer der Nachbarn und kündigte besagte Kontrollgänge an. Schließlich gebe es noch mehr leerstehende Gebäude in der Straße. „Ich habe jetzt nur noch Angst und kann nicht mehr schlafen. Wir haben gerade unser Dach erneuert“, erzählte eine andere Anwohnerin.

 

Lemwerders Bürgermeisterin Regina Neuke war wie ihr Berner Kollege Hartmut Schierenstedt vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Als stellvertretender Kreisbrandmeister gab es von Schierenstedt ein großes Lob für die „super Abriegelung“, durch die die Kameraden ein Übergreifen der Flammen verhindern konnten.

 

Vor allem für die Lemwerderaner, Bardewischer und Altenescher Einsatzkräfte ging dieses Wochenende mit zwei Einsatznächten hintereinander an die Substanz.

 

Nach dem Feueralarm waren die Einsatzkräfte der Gemeinde Lemwerder mit allen zur Verfügung stehenden Einsatzkräften ausgerückt. Um der Flammen in dem leer stehenden Gebäude Herr werden zu können, wurde schließlich das Reetdach mit einem Bagger abgetragen. Genügend freie Fläche drum herum ermöglichte das in diesem Fall. Die Löscharbeiten waren gegen 3 Uhr beendet.

 

Weitaus dramatischer wurde es bei dem Feuer am Samstagabend: Aufgrund der engen Platzverhältnisse drohten die Flammen auf benachbarte Gebäude, darunter ein weiteres Reethaus, überzugreifen. Das verhinderten die Feuerwehrleute mit einer Riegelstellung und massivem Wassereinsatz. Die Rauchentwicklung am Brandort war beträchtlich, so dass zur Unterstützung der Löscharbeiten auch Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren aus den benachbarten Ortschaften zum Einsatz kamen. Insgesamt waren rund 100 Männer und Frauen der Feuerwehren Lemwerder, Altenesch, Bardewisch, Warfleth, Eckfleth und Berne beteiligt. Die Drehleiter kam aus Delmenhorst. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt und musste behandelt werden. Am Sonntagmorgen rückten die Lemwerderaner Kameraden nochmals mit 50 Mann für Nachlöscharbeiten an.

 

Den Sachschaden schätzt die Polizei bei dem Gebäude, das am Freitagabend brannte, auf 60 000 Euro und bei dem Feuer am Samstagabend auf 90 000 Euro. Die Brandstellen wurden abgesperrt, die Brandermittler werden dort an diesem Montag ihre Arbeit aufnehmen, so Fred Blachwitz von der Polizei.

 

Quelle: NWZ 05.11.2018  Gabriele Bode und Anja Biewald          

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